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Petersberger Plätzchen – vorweihnachtliches Konzert auf dem Petersberg
am 13. Dezember 2015

Die zahlreichen, überaus anstrengenden Proben für das diesjährige Petersbergkonzert haben sich gelohnt! In der bis auf den letzten Platz besetzten Rotunde führte der Thomasberger Kirchenchor St. Joseph gemeinsam mit den Musikern von Sinfonia Königswinter sein vorweihnachtliches Konzert auf, das – wie Moderator Hansgünther Schröder erläuterte – nicht nur ein alljährliches, wiederkehrendes Ritual darstellt, sondern zum Brauchtum der Königswinterer Region gehört.
Das Konzert eröffnete Sinfonia mit Teilen aus Johann Sebastian Bachs Orchestersuite Nr. 3 – D-Dur (BWV 1068); es erklangen Gavotte und besonders einfühlsam das Air aus dieser Suite; das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus.
Es folgten vier weitere Stücke aus Werken von Johann Sebastian Bach: Zunächst trug der Chor den SatzFreut euch alle vor. Der vielbeschäftige Bach hatte diesen weihnachtlichen und somit geistlichen Chorsatz seiner weltlichen Kantate Auf, schmetternde Töne der muntern Trompete (BWV 207a) entnommen, die er zum Namenstag des sächsischen Kurfürsten August Friedrich II. und zugleich polnischen Königs (August III. - *17.10.1696 -†
05.10.1763) am 3. August 1735 komponiert hatte. Aus dem Weihnachtsoratorium erklangen im Anschluß daran die Choräle Nr. 5, 9 und 12 (Wie soll ich dich empfangen, Ach, mein herzliebstes Jesulein und Brich an, du schönes Morgenlicht).
Wie zuvor der Chor begeisterte Maria Kapuscinska (Violine)petersberg13122015b das Auditorium mit La Serenata (Der Engel Lied) von Gaetano Braga (1829-1907, einem Spätromantiker. Die romantische Stimmung setzte der Chor fort mit dem russischen Weihnachtslied Schlaf, mein Kindlein. Für den Chorsatz zeichnete Edgar Zens verantwortlich.
Aus der Komponistenfeder des der Postmoderne zuzurechnenden John Rutter (*1945) stammt das Weihnachtswiegenlied (Christmas Lullaby). Es ist eines der bekannten geistlichen Chorsätze dieses populären britischen Komponisten und zählt zu den vom Thomasberger Kirchenchor gern vorgetragenen Chorsätzen.
Gemeinsam intonierten Chor, Sinfonia und das gesamte Auditorium das böhmische WeihnachtsliedKommet, ihr Hirten. Dieses gemeinsame Musizieren ließ auch die Freude des Publikums an dem vorweihnachtlichen Konzert erkennen.
Mit dem Russischen Tanz, Tanz der Rohrflöten und dem Blumenwalzer aus der Suite Der Nußknacker von Peter Tschaikowski (1840-1893) – hier glänzte u. a. Gabriele Sebald mit ihrem Können auf der Querflöte - verabschiedete man sich in die Pause.
Der Auftritt nach der Pause gehörte zunächst ganz der Harfenistin Christina Buchsbaum. Das Solostück Schlummern hatte David Quaas eigens für sie komponiert. Die Harfe ertönte einerseits als reiner Klangkörper vom leisesten Pianissimo bis zum Fortissimo, erfreute andererseits aber mit melodischen Tonfolgen. Es war ein Genuß!
Dann war wiederum der Chor an der Reihe: Aus der leichten Muse erklangen mit einfühlsamen Stimmen vorgetragen Daddy Monrous Weihnachten bin ich zu Haus, Wünsche zur Weihnachtszeit des unvergessenen Udo JürgensŽ und Felix Bernards Weiße Winternacht.
Danach war wiederum das Auditorium gefordert. Stimmgewaltig ertönten Händels Tochter Zion, freue dich und O du fröhliche, begleitet vom Orchester Sinfonia.
Als willkommene Zugabe erklangen zum Schluß De Jlocke vun Kölle; mit lang anhaltendem Beifall verabschiedete sich das begeisterte Publikum von allen Mitwirkenden am diesjährigen vorweihnachtlichen Konzert in der Rotunde des Petersberges.
Zum festlichen Ausklang des Konzerts trafen sich der Chor und einige Angehörige von Sinfonia in der Gaststätte Otto in Thomasberg. Chorleiter Edgar Zens nahm die Gelegenheit wahr, um sich bei allen Mitwirkenden für die herausragende Leistung zu bedanken.

 

Siehe Bericht in Siebengebirge Rundblick vom 19.12.2015