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Petersberger Plätzchen – Freut üch op de Weihnachtszick

Vorweihnachtliches Konzert in der Rotunde auf dem Petersberg
am 14. Dezember 2014

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Plätzchen waren gebacken und alle Eintrittskarten verkauft trotz weitgehend fehlender Medienpräsenz. Doch das Renommee des Kirchenchores St. Joseph Thomasberg und natürlich das Ambiente der Rotunde auf dem Petersberg weckten auch in diesem Jahr wieder das Interesse der zahlreichen Freunde mundartlicher vorweihnachtlicher Musik. Die Mitgestalter des nachmittäglichen Konzertes – das Bläsercorps Auel-Gau, Oberpleis, unter der Leitung von Dieter Bergmann, und das Salon-Ensemble Petersberg, geleitet von Maria Kapuscinka – waren ein weiterer Anlaß, daß am 14. Dezember 2014, nunmehr zum 19. Mal, die Musikliebhaber die festliche Rotunde bis auf den letzten Platz füllten.
Das abwechslungsreiche Programm bot für jeden Geschmack etwas. Der Chor folgte einfühlsam seinem Dirigenten und Leiter des Gesamtkonzertes Edgar Zens. Wer unter den Besuchern der “kölschen“ Mundart nicht ganz sicher war, konnte den Text der Lieder im Programmheft verfolgen. Überdies führte der Moderator Hansjürgen Schröder mit seinem großen Wissen nicht nur in die einzelnen Stücke ein, sondern machte launig auch mit dem zeitlichen Musikumfeld der jeweiligen Komponisten vertraut. Das Bläsercorps unter der präzisen Stabführung von Dieter Bergmann ließ teils vertraute, teils aber auch in Vergessenheit geratene Kompositionen erklingen. Und das Salon-Ensemble mit Maria Kapuscinska, Alexander Dauth, Manfred Ozimek, Michael Wolf, Thomas Bungart sowie Edgar Zens begeisterte das Publikum mit seinem Spiel.
Bernhard Fiebig “vertrat“ den erkrankten Chorsänger Willi Willkomm in der Solopartie des Höhner-Satzes Jo, leich hät et keiner und wünschte ihm baldige Genesung.
Zweifellos ein überraschender Effekt im Konzert war der Auftritt des neuen Pfarrers im Pfarreienverband Königswinter Markus Hoitz. Er spielte auf seiner Tuba, am Flügel begleitet von Edgar Zens, Leonhard Gautiers Le Secret. Der Schlußton dieser Komposition – das tiefe “F“ erfordert vom Solisten großes Können. Deshalb dankten die Tubaisten des Bläsercorps Pastor Hoitz für sein Spiel mit besonderem Applaus. Zugleich war der Geistliche eingeladen, bis zum Ende des Konzerts bei den Bläsern mitzumachen. Ein wahrlich gelungener Einstand des neuen Pfarrers!
Der Konzertnachmittag klang aus mit dem Chorsatz De Jlocke vun Kölle. In Anwesenheit des Komponisten Alexander Kowalski, ein ehemaliges Mitglied des Kirchenchores St. Joseph, fanden Sänger, Bläsercorps und Salon-Ensemble zusammen und ließen die Zuhörer erleben, wie der Herrgott in seiner Stadt Köln mit den Menschen Weihnachten feiert.
Alle Sänger und Musiker freuten sich, von den Konzertbesuchern  nur positive Stimmen zu hören.  Anlaß zu besonderer Freude war jedoch der allseitige Wunsch, auch im kommenden Jahr wieder  in der Rotunde auf dem Petersberg  zu einem vorweihnachtlichen Konzert  zusammenzufinden. Damit dies jedoch gelingt, darauf hatte der Moderator beredt aufmerksam gemacht, ist es erforderlich, daß Chöre und Musikensembles aktiv durch Mitmachen unterstützt werden.

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