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„Freut Euch alle!“, mit diesem anspruchsvollen Titel fand gewissermaßen das von zahlreichen Aktivitäten geprägte Jubiläumsjahr des Kirchenchores St. Joseph in Thomasberg seinen krönenden Abschluß. In der von erwartungsfrohen Musikliebhabern bis zum letzten Platz besetzten und festlich ausgestalteten Rotunde des Gästehauses auf dem Petersberg wurde ein weihnachtlich geprägtes musikalisches Kaleidoskop vom Thomasberger Kirchenchor St. Joseph und der Sinfonia Königswinter vorgetragen. Gekonnt führte der Moderator Lothar Vreden durch das anspruchsvolle Programm, unterbrochen von den launig vorgetragenen herrlichen Geschichtchen der Kölner Mundartdichterin Elfi Steickmann. Die Sinfonia Königswinter unter der Stabführung ihres Dirigenten André Sebald begeisterte; besonders hervorgehoben zu werden verdienen die „Ouvertüre“ aus der „L´Arlesienne-Suite Nr. 1“ von George Bizet, deren Thematik der Chor mit dem Satz „Marsch der Könige“ später wieder aufnahm, oder die „Meditation“ aus der Oper „Thais“ von Jules Massanet. Die Sologeigerin Maria Kapuscinska bestach in dem mit hohen Können vorgetragenen „Andante religioso“. Aber auch die junge Harfinistin Kristina Kuhn bezauberte mit ihrem Allegro moderato-Satz aus dem Konzert für Harfe e-Moll op. 182 von Carl Reinecke die Zuhörer. Erwähnt werden müssen die jugendlichen Sänger Anna und Lukas Richter mit ihren Darbietungen aus der Humperdinck-Oper „Hänsel und Gretel“. Sie erfreuten die Zuhörer mit ihren wunderschönen klangreinen Stimmen. Der Kirchenchor durfte mit den Kostproben seines Könnens sehr zufrieden sein; die Zuhörer dankten mit lang anhaltendem Applaus. Die vielen Probenstunden, die unseren Chorleiter Edgar Zens nicht immer zufrieden stellten – gleiches gilt natürlich auch für den Chor – hatten sich gelohnt; ein anspruchsvolles Konzert war aus den vielen Mühen entstanden. Lothar Vreden dankte am Ende des Konzerts u. a. dem Ehrendirigenten des Chores, Ludwig Kurenbach, dafür, daß er in seiner langjährigen Tätigkeit die Grundlagen für den Erfolg des Chores gelegt hatte. Auf ihnen konnte dann der jetzige Leiter Edgar Zens aufbauen. Auch dem scheidenden Präses der Thomasberger Pfarrgemeinde, Pastor Paul Woelki, gebührte ein herzlicher Dank, denn er hat in seiner vierundzwanzigjährigen Tätigkeit für die Gemeinde die Arbeit des Chores nicht nur begleitet, sondern entscheidend mitgeprägt. Aber auch unserem Vorsitzenden Franz Bellinghausen, der nunmehr seit 30 Jahren die Geschicke des Chores maßgeblich bestimmt hat, wurde am Ende des Konzerts von Herzen gedankt. Nach fast dreistündigem musikalischen Kraftakt war am Schluß des Konzerts physisch förmlich spürbar, wie die Anspannung plötzlich nachließ. Ganz entspannt durften sich die Sänger anschließend beim gemütlichen Beisammensein mit einem liebevoll zubereiteten Büfett im Thomasberger Hotel Otto verwöhnen lassen. Sie hatten dabei Gelegenheit, in kleinerem Kreise noch einmal Elfi Steickmann lauschen zu können. Ihr sei für die „Zugabe“ ganz besonders herzlich gedankt.
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