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Froh gelaunt, bestieg die Chorfamilie den Reisebus der RSVG, um die von Resi Dick und Anita Weyler bestens vorbereitete Tagesreise nach Maastricht in den Niederlanden anzutreten. Pünktlich um 8.00 Uhr setzte sich der Bus in Bewegung. Nach rund einer Stunde wurde die Fahrt an der Raststelle Aachen-Land für eine deftige Kaffeepause unterbrochen. Frische Brötchen mit einem aromatischen Schluck Kaffee taten allen Mitreisenden gut. Gegen 10.45 Uhr erreichten wir Maastricht, und da wir in dieser Stadt viel früher als erwartet, ankamen, ergab sich die Möglichkeit einer kleinen Besichtigungstour auf eigene Faust. Die offizielle Stadtführung begann um 12.00 Uhr. Dazu wurde die Chorfamilie in zwei Gruppen geteilt, die sich dann unter Führung von Frau Ger Hermans und Herrn Huub Penders zum Kennenlernen der Stadt aufmachten. Ganz besonders angetan war man von Frau Hermans, die außerordentlich kenntnisreich und dabei in keinem Moment eintönig werdend ihrer Gruppe Vergangenheit und Gegenwart der Stadt an der Maas – bereits im Jahre 50 v. Chr. von den Römern als Übergangsstelle über den Fluß (Mosae traiectum) angelegt – nahebrachte. Die Stadt hat sich aus einem im vierten nachchristlichen Jahrhundert von den Römern eingerichteten Militärlager (castellum) kontinuierlich zu ihrer heutigen modernen Siedlungsform entwickelt. Die Besichtigung fand ihren Abschluß mit dem vierstimmig vorgetragenen Satz „Sancta Maria“ in St. Servatius; alle Sänger waren von der unglaublichen Akustik dieser mittelalterlichen Basilika beeindruckt. Weiter ging es dann bei gutem Wetter und bei Kaffee mit Kuchen auf der MS „Scheldevallei“ zu einer einstündigen Bootsfahrt auf der Maas. Von der Flußseite ließen wir das Stadtpanorama Maastrichts auf uns mit seiner teilweise sehr modernen Architektur wirken. Den Abschluß fand die Tagesreise mit einem gemütlichen Abendessen im „Naas-Häuschen“ in Lohmar-Wahlscheid. Wir waren von den kulinarischen Genüssen des für uns angerichteten Büfetts sehr angetan. Der Küchenchef dieses Restaurants ist ohne Zweifel ein Meister seines Metiers. Wohlbehalten kehren wir gegen 21.00 Uhr mit vielen neuen Einrücken und Kenntnissen nach Thomasberg zurück. In der Chorfamilie herrschte die einhellige Meinung: Diese Tagesreise hat allen Teilnehmer großen Spaß und Freude bereitet. Den Initiatoren der Fahrt gilt ein herzlicher Dank!
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