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Chorkarneval am 5. Februar 2013

Wiederum feierte die Chorfamilie ihren diesjährigen Karneval. Fast alle waren in bunten Kostümen gekommen. Unsere fleißigen Chordamen hatten reichlich eingekauft. Niemand sollte bei dem ausgelassenen Treiben zu kurz kommen. Und so wurden Würstchen gekocht, Brötchen aufgeschnitten, Partyeier serviert – und alle konnten sich an den Getränken bedienen. Ein besonderes Vergnügen bereitete der unerwartete Besuch des Ersten Vokarneval102013rsitzenden der Strücher KG, Willi Weyler. Er bedankte sich artig beim Chor für dessen Teilnahme an der diesjährigen Mundartmesse; zugleich überbrachte er außer einem Orden für unseren Dirigenten Edgar Zens auch drei Flaschen tiefgekühlten Sekt. Mit Freude wurden die Flaschen im Laufe des Abends geleert und auf das Wohl der Strücher KG getrunken.
Sabine Kutter überwand rasch ihr Lampenfieber und trug zum Vergnügen aller ihren Sketch zum Thema „Jettkarneval42013“ mit allen denkbaren Anwendungsvariationen dieses Adverbs vor. Während des ganzen Abends stimmte sie gekonnt das dreifache „Alaaf“ nach den jeweiligen Darbietungen an. Zur Belohnung gab es für die Büttenredner jeweils den choreigenen Karnevalsorden in Gestalt eines Piccolofläschchens.
Edgar und Leonore übten mit dem Chor den Refrain eines Bänkelliedes ein. Sie begleiteten das Lied mit Akkordeon und Gitarre.
Albert Noltemeier vergnügte im Anschluß daran die „Karnevalsgesellschaft“ mit seiner „Radtour“ und dem als Zugabe gedachten Lied vom „Weihbischof“.
Resi Dick und Hannelore Heinrich verbreiteten großen Spaß mit ihrem Song „Wie et fröher wor“.
Maria Meurer hatte es sich nicht nehmen lassen, in ihrer unnachahmlichen Art ein für die Chorfamilie verfaßtes Liedgedicht zusammen mit Edgar vorzutragen.
Besondere Komik und zugleich Spaß verbreiteten Mia Radermacher und Riele Dahm mit ihrem Sketch über (eingebildete) Krankheiten und Arztbesuche. Niemand konnte helfen, nicht einmal hinzugezogene Psychologen und Psychiater. Die augenscheinlich beste Überwindung der Krankheiten bot offensichtlich ein kräftiger Schluck aus einem „Flachmann“.
Wie gut es der Chorfamilie getan hatte, ihren diesjährigen Karneval zu feiern und sich zugleich gut zu unterhalten, macht schon die Tatsache deutlich, daß die letzten Sänger das Pfarrheim erst gegen 24.00 Uhr verließen.

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Fastnacht am 5. Februar 2013

Meine lieben Sänger von nah und fern,
ich grüße Euch alle im Namen des Herrn.
Schon als Kind wollte ich Meßdiener oder Priester sein,
doch ich war ein Mädchen und noch klein.
Ein Priester sei ganz unberührt,
auch Eva hat den Adam verführt.

Ich grüße die Sänger, die hierher gefunden,
die Kranken und Alten und die entbunden.
Die Sänger, die jede Woche pünktlich erscheinen
und diejenigen, die lieber zu Hause bleiben.
Es gibt Sänger, die sind in fünf Vereinen drin,
sie lieben sie alle, aber gehen nirgendwo hin.
Warum soll man im Pfarrsaal sitzen,
lieber vorm Fernseher oder in der Sauna schwitzen.

Die Predigt vom Pastor sich hören an,
der ist auch nicht besser als jedermann.
Wir hoffen, daß Edgar noch lange dirigieren kann,
der Hund schaut ihn dann so himmlisch an.
Beim Singen soll sitzen, wer nicht mehr stehen kann,
ich singe im Liegen in der Badewann'.

Edgar wurde häuslich, das wissen wir,
er spielt jetzt viel öfter zu Hause Klavier.
Fast hätte er bekommen den Strücher Orden,
aber er wollte lieber die kranke Leonore umsorgen.
Hat verzichtet auf Bier und Wein,
wollte lieber bei seinem Frauchen sein.

Meine wilde Schwester trat in den Orden,
das könnte vielleicht ein Kardinalfehler sein.
Sie war aufbrausend und voller Wut,
tut ihr am Ende das Kloster gut.
 
Meine Frau und ich gingen am Rhein spazieren,
es kam mir in den Sinn, ich wollt' sie verführen.
„Wir gehen jetzt ins Café hinein
und trinken Kaffee oder ein Gläschen Wein".
Sechs Tassen trank sie ohne Verdruß,
ich rief: „Jetzt ist aber endlich Schluß ".
„Du Depp, Kaffee trinken macht schön und nicht nur Spaß,
ja dann, Herr Ober, bitte ein ganzes Faß."

Familie Martens wollte Urlaub machen,
Jürgen trug die kleinen Sachen,
Heide trug zwei Koffer schwer,
Jürgen ging gleich hinterher.
Zwei Koffer und so ein Gewicht,
der Schweiß stand ihr im Angesicht.
„Ach Jürgen, hilf' doch", wollt' ich sagen,
nein, ihre selbst genähten Kleider will sie immer selber tragen.

Das Singen machte nicht viel Freud',
die guten Geister sind stets bereit.
Diese Menschen, die im Verborgenen steh’n,
was sie tun, kann man nicht immer seh'n.
Sie überlegen und schleppen, sind immer bereit,
um zu arbeiten für die Einigkeit.
Wenn es sie nicht mehr gibt, sind wir arm dran.
Wir fangen dann immer wieder von vorne an.

So laßt uns noch ein paar Jahre voll Freude singen,
alles Weitere wird die Zukunft bringen.

Strüch Alaaf!

Maria Meurer