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Chorfahrt nach Bingen am 3. Oktober 2010
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Laune der Chorfamilie: herausragend; Wetter: bestens; Vorbereitung der Fahrt: noch besser! Unter diesen optimalen Voraussetzungen begann am Sonntagmorgen des 3. Oktober, zugleich der 20. Jahrestag der Wiederkehr der deutschen Einheit, pünktlich um 07.30 Uhr unsere diesjährige Chorfahrt auf den Spuren der mittelalterlichen Mystikerin Hildegard von Bingen. Statt einer öden Autobahnroute wählte unser Busfahrer die interessante B 42 entlang des rechtsrheinischen Rheins, um dann bei Lahnstein auf die linke Uferseite zu wechseln. Bald war die Stadt Bacharach erreicht, der Ort, in dem Heinrich Heines unvollendeter Roman Der Rabbi von Bacharach den Leser erschauern läßt. Ein frugales Frühstück erfreute die Reisenden, die kurz darauf Bingen erreichten.
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Dort wartete bereits der eloquente und kenntnisreiche Stadtführer Karl-Josef Jungerts auf uns. Mit ihm zusammen ging es in das 1998 in einem ehemaligen, unter Denkmalschutz stehenden Elektrizitätswerk eröffnete Historische Museum am Strom - Hildegard von Bingen. Anhand von verschiedenen Klostermodellen, Schautafeln und Faksimiles brachte er uns das Leben dieser bemerkenswerten Frau des ausgehenden 11. Jahrhunderts – der Mystikerin Hildegard von Bingen – nahe. In dem Kräutergarten des Museums vermittelte Herr Jungerts uns einen Eindruck von dem Wissen Hildegards über die Wirkung der verschiedenen Heilkräuter bei der Versorgung Kranker. Hier spiegeln sich Kenntnisse, die aus der Antike – nicht zuletzt von dem berühmten Arzt Galen – herrühren. Über die Klopp-Burg, von deren Zinnen sich der Rheinstrom mit den ihn umgebenden Weinberge sich in einer atemberaubenden Schönheit zeigte, ging es weiter zur Rochuskapelle.
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Hildegard von Bingen (um 1098 - 1179)
Leben und Wirken
Vermutlich wurde Hildegard um 1098 als 10. Kind fränkischer Edelfreier geboren. Der Geburtsort ist unsicher, er könnte Bermersheim vor der Höhe oder Niederhosenbach gewesen sein. Hildegard wurde mit 8 Jahren von ihren Eltern für das klösterliche Leben bestimmt. Zusammen mit der 6 Jahre älteren Jutta von Sponheim, wurde sie ab 1112 im Benediktinerkloster Disibodenberg klösterlich erzogen. In Disibodenberg hatten Juttas Eltern, die Grafen von Sponheim eine Frauenklause einrichten lassen, in die Jutta und Hildegard einzogen. Hier legte Hildegard auch ihre Profeß ab. Ab 1136 leitete Hildegard nachdem Tode Jutta von Sponheims als magistra die Frauenklause. Sie und ihre Nonnengemeinschaft übersiedelten zwischen 1147-1151 in das neugegründete Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen, da Hildegard die Gemeinschaft mit den Mönchen auf dem Disibodenberg nicht mehr zusagte und auch die Platzverhältnisse für die inzwischen aus 18 Nonnen bestehende Frauengemeinschaft nicht mehr ausreichten. Daß der Auszug aus dem Kloster Disibodenberg nicht ohne Streit mit den Mönchen verlief, versteht sich von selbst. Denn Hildegards Auffassung vom monastischen Leben unterschied sich in ihrer Modernität - etwa im Bereich der Askese oder der öffentlichen Wirksamkeit - von dem damaligen Trend. Öffentlich begann Hildegard in Wort und Schrift etwa ab 1141 zu wirken. Sie berief sich dabei auf ihr zuteil gewordene Visionen. Da sie sich über den göttlichen Ursprung ihrer Visionen unsicher war, suchte sie brieflichen Kontakt zu Bernhard von Clairvaux und erbat Unterstützung. Nur zwei Briefe - Hildegards Anfrage und Bernhards Antwort - sind überliefert.. Hildegard schrieb etwa ab 1141 in Zusammenwirken mit Propst Volmar von Disibodenberg und ihrer Vertrauten, der Nonne Richardis von Stade, ihre Visionen sowie theologischen und anthropologischen Vorstellungen in lateinischer Sprache nieder. Ihr Hauptwerk Liber Scivias Domini (Wisse die Wege des Herrn) entstand in einem Zeitraum von sechs Jahren. Während der Synode in Trier erhielt Hildegard 1147 von Papst Eugen III. die offizielle Erlaubnis, ihre Visionen zu veröffentlichen. Diese Erlaubnis stärkte ihre öffentliche Bedeutung. Darüber hinaus wurde sie wegen ihrer Visionen geschätzt und stand mit vielen geistlichen und weltlichen Mächtigen in Korrespondenz. Bereits 1151 kam es wiederum zu Auseinandersetzungen mit geistlichen Amtsträgern: Der Mainzer Erzbischof Heinrich und sein Bremer Amtsbruder verlangten, daß Richardis von Stade das neue Kloster verlasse. Richardis war die Schwester des Bremer Erzbischofs und sollte Äbtissin des Klosters Belsum werden. Hildegard verweigerte die Freistellung ihrer engsten Mitarbeiterin zunächst und schaltete Papst Eugen III. ein. Dennoch setzten sich die beiden Erzbischöfe schließlich durch und Richards verließ das Kloster Rupertsberg. Nach dieser Einigung bestätigte Erzbischof Heinrich schließlich 1152 die Überschreibung der durch Hildegards Ruf sehr umfangreich gewordenen Klostergüter Rupertsbergs. Dieser ansteigende Reichtum wirkte sich auch auf das Klosterleben aus und rief Kritik hervor. So griffen mehrere Geistliche, aber auch Leiterinnen anderer Klöster, zum Beispiel Meisterin Tengswich von Andernach, Hildegard an, weil ihre Nonnen entgegen dem monastischen Armutsgebot angeblich luxuriös lebten und nur Frauen aus adligen Familien aufgenommen wurden. Da die Zahl der Nonnen im Rupertsberger Kloster ständig zunahm, erwarb Hildegard 1165 das Augustiner-Kloster in Eibingen und gründete dort ein Filialkloster, in das Nichtadelige eintreten konnten. Sie setzte dort eine Priorin ein und behielt sich die Äbtissinnenwürde vor. Hildegard von Bingen starb am 17. September 1179 in ihrem Rupertsberger Kloster.
Hildegards Werke
- Liber Scivias (1141–1151)
- Liber vitae meritorum (1148–1163)
- Liber divinorum operum (1163–1173/74)
- Liber simplicis medicinae oder Physica (1151–1158)
- Liber compositae medicinae oder Causae et curae
- Vita Sancti Ruperti (um 1168)
- Vita Sancti Disibodi
Hildegard verfaßte ihre Werke in lateinischer Sprache. Dabei enthalten ihre medizinischen Schriften - etwa Physika - zahlreiche Ausdrücke der mhd. Sprache, weil ihr keine adäquaten lateinischen Formulierungen zur Verfügung standen. Hildegard wurde damit die Schöpferin einer frühen deutschen Fachsprache. Es verwundert daher, daß sie keinen Eingang in die deutsche Literaturgeschichte gefunden hat, sieht man von sporadischen Erwähnungen ab.
Hildegards Bedeutung für die Musik
Ihre unter dem Namen Symphonia armonie celestium revelationum („Symphonie der Harmonie der himmlischen Erscheinungen“) überlieferte Sammlung geistlicher Lieder enthält 77 liturgische Gesänge mit Melodien in diasthematischer Neumennotation sowie das in Text und musikalischer Notation erhaltene liturgische Drama (Geistliches Spiel) ordo virtutum, das in zwei Fassungen – unneumiert in der Visionsschrift Scivias sowie neumiert im späteren sog. Rupertsberger Codex (Wiesbaden) – vorliegt und das am reinsten die visionäre Gedanken- und Bilderwelt Hildegards zum Ausdruck bringt. Das Spektrum der Gesänge umfaßt Antiphonen, Responsorien, Hymnen, Sequenzen, ein Kyrie, ein Alleluja sowie zwei Symphoniae.
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Die Rochuskapelle entstand aufgrund eines Gelübdes („…daß die gesamte Stadt allda ein Votum getan, in honorem S. Rochi eine Kapelle auf dem Hesselingen zu bauen. alljährlich am Tag des hl. Rochus eine Prozession dorthin zu führen und den halben Tag zu feiern.“)im Zusammenhang mit dem Pestjahr 1666. Das heutige Kirchengebäude ist ein neogotischer Bau, der 1895 vollendet wurde. Mit Hildegard hat diese Kirche unmittelbar nichts zu tun, doch in ihrer Nähe ist das Hildegard-Forum gelegen. Mit seinem imposanten Kräutergarten bietet das Hildegard-Forum die Möglichkeit, Hildegard in ihrer Ganzheit zu erfahren. Das Informations- und Erlebnisangebot des Forums blendet keinen Bereich ihres abenteuerlichen Lebens aus, isoliert aber auch keinen Aspekt ihrer Wirksamkeit und ihres literarischen Werkes. Die spirituellen Botschaften Hildegards werden dem Besucher des Forums ebenso zugänglich sein wie ihre Ratschläge zum einfachen und gesunden Leben.
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Vor der Rochuskapelle verabschiedeten wir uns dann von unserem Stadtführer, nicht ohne, daß wir uns noch einmal an den mitgebrachten Köstlichkeiten stärkten. Danach setzten wir mit unserem Bus über den Rhein. Das Niederwalddenkmal erschlug uns fast mit seinen gewaltigen Dimensionen, der Blick hinab in das Rheintal war jedoch nicht minder beeindruckend. Wer danach noch Atem genug besaß, machte sich dann auf zu einem halbstündigen Fußmarsch durch Wald und Weinberge zu dem Höhepunkt der Fahrt: in das Kloster St. Hildegardis in Eibingen. Das Anwachsen des Rupertsberger Konvents hatte einst Hildegard bewogen, die beschädigten Klostergebäude in Eibingen 1165 zu erwerben. Sie ließ sie für 30 Benediktinerinnen herrichten und fuhr selbst zweimal in der Woche vom Kloster Rupertsberg aus über den Rhein zu ihrer neuen Klostergemeinschaft. Die Eibinger Abtei gewann Jahrhunderte später an Bedeutung, nachdem, schwedische Truppen 1632 während des Dreißigjährigen Krieges durch Brand das Kloster Rupertsberg in Bingen zerstört hatten. Die Nonnen kamen mit den Hildegard- Reliquien 1636 über Köln in das Kloster Eibingen. Not und Entbehrung hatten dort bald mit Hilfe der Reliquien ein Ende.
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Das Niederwalddenkmal
Fakten und Bedeutung des Niederwalddenkmals
Idee, Planung und Ausführung des Niederwalddenkmals sind ohne die Reichseinigung als Ergebnis des deutsch (preußisch) – französischen Krieges 1870-71 undenkbar. Das deutsche Volk und die deutschen Bundesstaaten mit ihren politischen und militärischen Führern sollten sich in diesem Denkmal für alle sichtbar um den Reichseiniger, dem preußischen König und nachmaligen Kaiser Wilhelm I., scharen. Das Denkmal entstand nach den Entwürfen des Bildhauers Johannes Schilling und des Architekten Karl Weißbach. Erste Planungen begannen 1871, nachdem am 13. April 1871 der Schriftsteller Ferdinand Heyl sich für den Standort Niederwald bei Rdesheim am Rhein stark gemacht hatte. Mit Spenden sollte das Denkmal finanziert werden, sie reichten jedoch nicht hin, so daß der Berliner Reichstag Zuschüsse bewilligen mußte, um die Baukosten von mehr als einer Million Goldmark sicherzustellen. Dies führte zu Bauverzögerungen, so daß erst am 16. September 1877 in Anwesenheit des Kaisers der Grundstein gelegt werden konnte. Weitere sechs Jahre dauerte es bis zur Einweihung des Denkmals am 28. September 1883. Die Einweihung war von mehreren „Merkwürdigkeiten“ begleitet. Der Kaiser konnte seine Einweihungsrede nicht ungestört vollenden, weil die vorgesehenen Salutschüsse von Schiffen auf dem Rhein und Kanonen auf der Höhe des Niederwaldes zu früh aufgrund eines mißverstandenen Befehls dröhnten. Außerdem planten die Anarchisten August Reinsdorf und Emil Küchler ein Attentat auf den Kaiser und die anwesenden Fürsten des Reiches. Der Attentatsplan wurde rechtzeitig aufgedeckt, die Attentäter gefaßt, verurteilt und 1885 hingerichtet. Das Niederwalddenkmal beeindruckt mit seinem Figurenprogramm, dargestellt in unterschiedlichsten Plastiken und Reliefs mit symbolhafter Bedeutung. Es besitzt eine Gesamthöhe von 38,18 Metern und wiegt 75 Tonnen. Die Blicke der Besucher zieht die Figur der Germania auf sich, sie allein hat eine Höhe von rd. 12 Metern und wiegt etwa 32 Tonnen. Thronend auf einen Sockel von Adlerflügeln symbolisiert sie den neuen deutschen Kaiserthron. Der Kopf der Germania schaut östlich in den Rheingau, also nach Deutschland, während die Figur als Ganzes nach Süden gedreht ist. Die rechte Hand hält die lorbeerumkränzte deutsche Kaiserkrone, die linke dagegen das lorbeerumwundene Schwert. Das Haupt der Germania ist mit dem deutschen Attribut des Eichenlaubs bekränzt. Damit vereinen sich antike Stilelemente (Lorbeer als Zeichen römischer Imperatoren) und deutsche (Eichenlaub) symbolkräftig in der Germania. Als Modell für die Germania diente die jüngste Tochter Clara des Bildhauers Johannes Schilling. Das Niederwalddenkmal gewinnt zusätzlich an symbolhafter Bedeutung mit dem um 1870 wichtigsten Lied der Zeit „Die Wacht am Rhein“. Max Schneckenburger hatte den Text verfaßt, und 1854 war er von Karl Wilhelm vertont worden. Die Strophen des Liedes sind in den Sockel unterhalb der Germaniafigur eingemeißelt worden. Die Deutung des Niederwalddenkmals fällt nicht leicht. Nach der Absicht des Künstlers Schilling sollte es ein Friedensdenkmal sein. Das vereinte deutsche Volk – so die Absicht – sollte sich in diesem Denkmal als neue Nation verherrlichen. Daher thronte der preußische König in dem Bildprogramm in der Mitte, um sich alle Vertreter des deutschen Volkes scharend. Vereint und nicht mehr eingebunden in Einzelstaaten sollte es sich gegen Frankreich erheben können. Die Germania, das vereinte Deutschland repräsentierend, setzt sich die Krone selbst auf. Damit ist – wie Schilling es sah – das deutsche Volk der Sieger der Ereignisse von 1870/71. Für ihn waren das Volk und nicht die Fürsten das wichtigste Element, um das deutsche Kaiserreich zu begründen. Diese Ideen hat Schilling allerdings öffentlich nie publik gemacht. Es ist daher kein Wunder, daß bei der Grundsteinlegung die Intention des Denkmals umgedeutet wurde. Der Kaiser und nicht das Volk wurden zum wichtigsten Element des Denkmals. Es wurde hinfort verwandt, um die Bedeutung des Kaisers für die Reichseinigung hervorzuheben, nicht aber, um die Rolle des Volkes in diesem Zusammenhang zu würdigen. Das Niederwalddenkmal steht als Symbol der Reichseinigung von 1871 in einer Reihe mit den zur gleichen Zeit entstandenen monumentalen Gedenkbauwerken Deutschlands wie das Barbarossadenkmal auf dem Kyffhäuserberg, dem Deutschen Eck in Koblenz, dem Hermannsdenkmal bei Detmold am südlichen Teutoburger Wald, dem Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig, dem Bismarck- Denkmal in Hamburg, der Walhalla bei Regensburg und dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf den Höhen der Porta Westfalica.
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Mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wurde 1802 das Eibinger Kloster aufgehoben und 1814 geräumt. Dieses Jahr wurde zum Beginn der Beziehungen der Binger St. Rochuskapelle zu Hildegard. Um die 1795 zerstörte und 1814 wiederaufgebaute St. Rochuskapelle ausstatten zu können, kaufte die Rochusbruderschaft die gesamte Inneneinrichtung der Eibinger Klosterkirche. Hinzu kam der Reliquienschatz, vor allem die Gebeine des ehemaligen Rupertsberger Klosterheiligen St. Rupertus. Dadurch wurde die Rochuskapelle zur Heimat der wohl wichtigsten authentischen Spur der Hildegardzeit und der gesamten klösterlichen Tradition auf dem Rupertsberq und in Eibingen. Die Ausgestaltung der Rochuskapelle mit Altären und Bildern aus der Klosterkirche in Eibingen ließ diese im 19. Jh. zu einer Hildegard-Gedächtniskirche werden. Jedoch zerstörte der Brand der Rochuskapelle 1889 fast alle Spuren Hildegards bis auf einige gerettete Bilder. 1929 wurde ein Hildegardis-Schrein für die Pfarrkirche in Eibingen gefertigt. Er bewahrt neben Schädel, Haar, Herz und Zunge auch Gebeine Hildegards sowie kleinere Reliquien der Heiligen Giselbert, Rupert und Wigbert. Anfang September 1932 brach in der Pfarrkirche Eibingen ein Brand aus; es gelang jedoch, den Hildegardis-Schrein zu retten. Er fand seinen Platz wieder in der neuen Kirche, die am 14. Juli 1935 vom damaligen Limburger Bischof eingeweiht und unter den Schutz sowohl des hl. Johannes des Täufers als auch der Ortspatronin Hildegard gestellt wurde. Für uns war es eine Freude, in der großartigen Akustik der Klosterkirche St. Hildegardis einige Stücke unseres Repertoires zum Erklingen zu bringen. Zu unseren musikalischen Darbietungen las Marie-Therese Schiefer Texte Hildegards.
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Die Chorreise fand ihren Abschluß mit einem Abendessen auf der stimmungsvollen Terrasse des Schlosses Johannisberg. Die Chorfamilie konnte sich besonders darüber freuen, daß der Ehrenvorsitzende des Chores, Franz Bellinghausen mit seiner Resl, trotz noch nicht ganz abgeklungenener gesundheitlicher Probleme an der Fahrt - fröhlich wie immer - teilnahm. Wohlbehalten kehrte der Chor gegen 22.00 Uhr zurück nach Thomasberg. Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für die gelungene Fahrt gilt unseren beiden Organisatoren Anita Weyler und Resi Dick!
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