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Nikolausabend im Chor am 6. Dezember 2011
Wie alljährlich kam auch diesmal Santa Klas zu uns in den Chor, begleitet von Hans Muff. Santa Klas verteilte zur Freude der Chorfamilie seine Weckmänner, die wenige Stunden zuvor gebacken worden und somit ganz frisch waren. Ganz überraschend überreichte der „Hillije Mann“ und all die Chordamen ein kleines süßes Präsent als Anerkennung für das anstrengende Wirken auf dem Thomasberger Weihnachtsmarkt am ersten Advent. Hans Muff ließ seine poetische Ader erkennen mit seinem auf den Kirchenchor gemünzten Gedicht, das nachstehend wiedergegeben wird:
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Nikolaus
Dort oben vom Berge kommen wir her, ich muß Euch sagen, es fällt uns schwer. Wir laufen ständig bergauf, bergab, die ganze Zeit sind wir auf Trapp.
Hell erleuchtet ist jedes Haus, denn heute kommt der Nikolaus. Ob's böse oder gute Kind wir beschenken alle froh gesinnt.
Ganz himmlisch drang es an unser Ohr die Weihnachtslieder vom Kirchenchor. Was Ihr das ganze Jahr gemacht, habe ich so aufs Papier gebracht.
Doch leider muß ich heute sagen, viel geschehen ist nicht in 365 Tagen. Der Jahresausflug fiel ins Wasser und dies bei gut gefüllten Kassen.
Sieben Monate singt Ihr nicht mehr zu Gottes Ehr'. Keine Bange, die Kirche bleibt auch von alleine leer. Aber Euer liebstes Schätzchen ist das Petersberger Plätzchen.
Der Edgar schlägt voller Phantasie in die Tasten wie noch nie. In Europhie und Selbstvertrauen läßt er dann auf die Pauke hauen.
Alle singen ohne Blatt, weil der Edgar so's am Liebsten hat. Wer nicht mehr so gut lernen kann, der braucht einen breiten Vordermann.
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Schon Monate und wochenlang singt Ihr vom Weihnachtsmann. Vom Kind, das in der Krippe liegt, ein Engel, der zum Stalle fliegt. Von der Sache ganz berauscht, werden Notenblätter ausgetauscht. Der Edgar kann es nicht lassen, heute krieg' ich ihn zu fassen.
Die Sängerschar möcht' ich heut' loben, doch viele schwänzen oft die Proben. Die meisten kommen unverdrossen, Kranke sind hierbei ausgeschlossen.
Manche glauben fest daran, dass man auch ohne Probe singen kann. Als Könner kann man Zeit verlieren, sich dann groß bei Auftritten profilieren.
Wenn man nicht gut zusammenhält, das Ganze auseinanderfällt. Selbst ein Gourmetkoch kann noch so viel rennen, auch ihm kann mal die Suppe anbrennen.
Nun macht euch viel Spaß und sehr viel Freud' in dieser himmlischen Jahreszeit. Gottes Segen und Friede auf Erden nun kann endlich Weihnachten werden.
Maria Meurer
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