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Verabschiedung von Pastor Woelki
am 21. Januar 2005

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Am 21. Januar 2005 fanden Mitglieder der Kirchengemeinden von St. Joseph, Thomasberg, und St. Judas-Thaddäus, Heisterbacherrott, in der  Aula des Schulzentrums Oberpleis zusammen, um sich von ihren beliebten Pfarrer Paul Woelki zu verabschieden, der nunmehr in den wohlverdienten Ruhe- und zugleich Unruhestand tritt. Anwesend waren auch Mitglieder der Gemeinde Zur schmerzreichen Mutter, Ittenbach, deren Seelsorger, Pfarrer Schiffers, die Gemeinden in Thomasberg und Ittenbach ab Beginn des Jahres 2005 übernimmt.
Es war eine würdige und anrührende Veranstaltung. Pfarrer Woelki nahm die Gelegenheit wahr, sich bei langjährigen Mitarbeitern für treuen Kirchendienst in seinen Gemeinden zu bedanken und sie ebenfalls in den Ruhestand zu  verabschieden. Dazu gehörten Frau Rößler ebenso wie Franz Bellinghausen.
In buntem Reigen ehrten und dankten kirchliche Gruppen und Einzelpersonen Pfarrer Woelki. So erfreute der ökumenische Kinderchor alle mit seinen Liedern. Auch der Kirchenchor St. Joseph sang zum letzten Mal offiziell – zusammen mit den Chören von Heisterbacherrott und Ittenbach – für Pfarrer Woelki. Der Königswinterer Bürgermeister Peter Wirz ließ es sich nicht nehmen, Dankesworte für Pfarrer Woelki zu sprechen und dem neuen Hirten, Pfarrer Schiffers, in seinem nicht leichten, erweiterten Amt Glück zu wünschen. Geschickt moderierte Frank Wasser die gesamte Veranstaltung. Dabei wurde er gekonnt unterstützt vom neuen Vorsitzenden des Kirchvorstands von St. Joseph: Dr. Norbert Seeger. Von den die Abschiedsveranstaltung mitgestaltenden Musikgruppen sei besonders auf den Ittenbacher Bläserchor und auf das Tambourcorps Siebengebirge verwiesen. Sie erfreuten jung und alt mit ihren Darbietungen. Ein Höhepunkt war zweifelsohne das Erscheinen des Thomasberger/Heisterbacherrotter Prinzenpaares in großer Begleitung.
Pfarrer Woelki hat sich in seiner Gemeinde große Verdienste um die ökumenische Arbeit erworben. Unser Chormitglied Yvette Zeh brachte das in ihrem Dankwort zum Ausdruck. Sie meinte, sie habe als evangelische Christin unter Pfarrer Woelki die besten Seiten des Katholizismus erlebt. Auch der evangelische Pfarrer Burkhard Leh betonte in seinen Abschiedsworten an Pfarrer Woelki die besondere ökumenische Komponente seines Wirkens. In launiger Weise verdeutlichte er das an den verschiedenen Farben des Weines, den er seinem katholischen Amtsbruder überreichte. Zugleich äußerte er den Wunsch, daß sein kommendes Zusammenwirken mit Pfarrer Schiffers vom gleichen Vertrauen geprägt sein möge wie die Zusammenarbeit mit Pfarrer Woelki.

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