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27. Januar 2009 - Werner Schmitts 50. Geburtstag
Am 27. Januar war es so weit: Werner Schmitt feierte im Kreise seiner Chorfamilie seinen 50. Geburtstag. Die Chorsänger hatten, für Werner völlig überraschend, Speisen und Getränke mitgebracht, die mit Vergnügen weggeputzt wurden. Wieder einmal zeigte der Chor, welch ungeahnte Talente in ihm schlummern. Maria Meurer hatte sich wieder einmal mehr als Poetin vom Dienst engagiert und eine Geburtstagshymne auf Werner verfaßt, die große Resonanz fand:
An einem kühlen Januartag Hat der Werner den Sprung ins Leben gewagt. Dieses Jahr war nur geprägt von Sonnenschein, Der Boden war trocken, aber gülden der Wein. So wuchs er als Säugling zum Kind heran,
Und bald war er ein junger, schlanker Mann.
In Sachen Musik sehr aufgeweckt, Er den gemischten Chor von Edgar Zens entdeckt. Werner war herzlich willkommen, man glaubt es kaum Beim Anblick der vielen schönen Fraun.
So folgte ein Jahr dem anderen nach Bis der gemischte Chor allmählich zerbrach. Eines Tages drangen liebliche Worte in sein Ohr, Männer gesucht für den St. Josef Kirchenchor. Und dieses war vor 20 Jahren, Als er zu uns kam mit dem Fahrrad gefahren.
 Seitdem steht er voll in unserer Mitte, Er ist der Größte, nicht der zweite oder dritte. Mit seiner Baßstimme zieht er alle in seinen Bann, Er hält den Ton so gut er kann.
Der Werner steht manchmal so still herum, Glaub mir, der Mann ist gar nicht so dumm. In vier Sprachen kann er mit Leichtigkeit singen, Die meisten von uns können das nicht bringen. Latein, Englisch, Hochdeutsch und Kölsch Platt, Zeigt mir, wer von Euch das auch drauf hat.
Wird der Werner gebraucht, ist er gleich zur Stelle, Er ist der Mann für alle Fälle. Den Männern im Chor schmerzen Knie und Rücken, Sie dürfen nicht heben, sich auch nicht bücken. So muß Werner Tische und Bänke transportieren vor Ort, Sogar das Klavier schiebt er des öfteren fort. 
Werner war immer ruhig und brav, hat nie mit Knallfröschen geschmissen Oder in den Gärten Rosen abgerissen. Das Fotografieren ist sein Metier, Er schießt laufend Bilder oh je, oh je. Die Schönheit der Bilder ist nicht zu verachten, Doch wer soll all diese Bilder betrachten?
Werner sitzt gern in gemütlicher Runde, Trinkt gern einen Rotwein zur späteren Stunde. Er sitzt still und horcht, was die anderen sagen, Wenn man was will, muß man ihn schon fragen. So kennen wir ihn, seine ruhige Art, Das macht ihn für uns als Sänger apart.
So, lieber Werner, jetzt schließen wir den Reim Und binden alle Sänger mit ein. Gesundheit, Frohsinn und vor allem das Beste Wünschen wir Dir zum Wiegenfeste. Sei stets besonnen und immer auf der Hut, Dann wird alles im Leben gut. So lebe hoch von Kircheib bis zum Rhein, Dein Leben soll nur noch Sonnenschein sein.
Resi Dick hatte ihr e Suche nach einem passenden Geschenk für Werner in poetische Worte gefaßt und begeisterte. Gunda Schröder wiederum versuchte, das Wesen des Mannes zu ergründen, indem sie ihn mit einer Katze verglich. Der Mann blieb bei diesem Vergleich chancenlos. Auch Marliese Weyler bemühte in ihrem kurzweiligen, im rheinischen Platt vorgetragenen Beitrag eine Katze. Wir hörten staunend die Geschichte vom Marielchen und dem Kater, ihrem Verlobten. Hannelore Heinrich schließlich berichtete in ihrem Sketch von einer Frau, die nicht viel vom Arbeiten hielt, sich aber in einer Tugend übte, sie schwimmt nämlich. Daß es bei dies er gelungenen Geburtstagsfeier nicht ganz ohne Gesang zugehen durfte, demonstrierte der Chor damit, indem er noch einmal die Lieder vortrug, die er bei der Kostümsitzung der Strücher KG am 24. Januar vorgeführt hatte. Von dieser denkwürdigen Sitzung berichtete der Bonner Generalanzeiger in seinem Lokalteil am 26. Januar unter dem Titel „Kirchenchor auf Abwegen“ u. a. : Nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch ein wunderbares Bild fürs Auge bot anschließend der Kirchenchor aus Thomasberg: Die Sankt Joseph- Sänger servierten in bunt schillernden Clownskostümen kölsche Leedcher, die man nicht alle Tage zu hören bekommt.
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